Phase 1

Ein gemeinsames Verständnis

Wohin soll sich Europa entwickeln und was kann Jugendpolitik dazu beitragen? Darum dreht sich die sechste Runde des Strukturierten Dialogs (SD). Junge Menschen sollen durch den SD die Möglichkeit bekommen ihre Bedürfnisse, Ideen, Ängsten und Sorgen auf europäischer Ebene kundzutun. Die Erfahrungswerte der Jugendlichen aus ihrem lokalen Umfeld werden ernst genommen und auf europäischer Ebene gesammelt und weiterbehandelt. Dies ermöglicht jungen Menschen Mitgestaltung auf regionalem und europäischem Level. Der Prozess des SDs dauert eineinhalb Jahre, der sechste Zyklus startet im Juli 2017 und dauert bis Dezember 2018.

Juli – September 2017

Um eine österreichische Position für die erste EU-Jugendkonferenz in Estland zum Schwerpunktthema zu sammeln benötigt es den Input von jungen Menschen aus Österreich. Dazu hören sich in allen Bundesländern DialogbotschafterInnen in ihrem Umfeld um. Gedanken und Ideen werden gesammelt, die Ergebnisse werden bei dem ersten österreichweiten Vernetzungstreffen im September 2017 gebündelt und für die EU-Jugendkonferenz in Estland im Oktober 2017 aufbereitet.

Leitfragen in der Orientierungsphase:

  • In welchem Europa will ich leben?
  • Wo erlebst du Europa/die EU?
  • Wo, wann, mit wem redest du über die EU? (Gelegenheiten, Orte, Themen)
  • Was will ich über die EU wissen?
  • Wie kann das Interesse von PolitikerInnen an Jugend erhöht werden?
  • Welche Wünsche, Vorstellungen, Ängste haben junge Menschen, wenn sie an die Zukunft in Europa denken?

EU- Jugendkonferenz Estland, 23.-26. Okt. 2017

Die erste von drei europäischen Jugendkonferenzen findet in diesem Zyklus in Estland statt. Vom 23.-26. Oktober 2017 treffen sich junge Menschen aus allen EU-Mitgliedsstaaten mit VertreterInnen aus Politik sämtlicher EU-Mitgliedsländern für die erste Konferenz. Diese dient dem Zweck die Fragen für die darauffolgende Konsultation auszuarbeiten. Die drei österreichischen Jugendlichen (2 EU-Jugenddelegierte und ein/e DialogbotschafterIn aus einem Bundesland) bringen hier die Resultate der Phase 1 in Österreich auf europäischer Ebene ein. Die europaweiten Konsultationsfragen werden dann gemeinsam mit allen anderen Mitgliedsländern erstellt.