7. April 2015 – Georg Feiner

EU-Jugendkonferenz in Riga: Ergebnisse

Wie kann man die Beteiligung junger Menschen steigern und so dafür sorgen, dass sie politisch besser mitmischen können? Dies war eine der zentralen Fragen der EU-Jugendkonferenz, die vom 23. bis 26. März 2015 in Riga stattfand. Rund 200 Jugend- und MinisteriumsvertreterInnen aus 28 EU-Ländern diskutierten und arbeiteten vier Tage lang in der lettischen Hauptstadt, um gemeinsam 14 Empfehlungen zum Empowerment junger Menschen zur politischen Partizipation zu entwickeln.

Vorausgegangen war ein mehrmonatiger Diskussions- und Beteiligungsprozess, um in allen EU-Ländern die Meinungen, Vorschläge und Forderungen junger Menschen zu dem Thema zusammenzutragen.

Die gemeinsamen Empfehlungen beziehen sich auf sieben unterschiedliche Aspekte politischer Partizipation junger Menschen:

  • die Förderung von politischer Beteiligung in der Schule;
  • die Einbeziehung junger Menschen in die politische Entscheidungsfindung;
  • das Engagement politischer Entscheidungsträger_innen gegenüber jungen Menschen;
  • die Rolle der Jugendarbeit beim Empowerment junger Menschen zur politischen Partizipation;
  • die Entwicklung jugendfreundlicher Werkzeuge für politische Partizipation;
  • die Stärkung einer direkten und lokalen Demokratie sowie
  • die Förderung der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren.

Ergebnisse der EU-Jugendkonferenz in Riga (Download)