Eine neue

Beteiligungskultur

Mit Jugend & Politik im Dialog verfolgen die involvierten Institutionen das Ziel, eine Beteiligungskultur zu etablieren, die Freude macht und Energie dafür gibt, eine inklusive Gesellschaft gemeinsam zu gestalten.

Zu dieser Kultur gehört eine Haltung, zu der Wertschätzung und Anerkennung für alle Beteiligten gehört. 

  • Wir nehmen Jugendliche und ihr Recht auf Beteiligung ernst.
  • Wir nehmen PolitikerInnen und ihre Erfahrung und Expertise ernst.
  • Wir ermöglichen einen Dialog auf Augenhöhe, bei dem die Beteiligten voneinander lernen und gemeinsam Verbesserungen für junge Menschen in ganz Europa schaffen.

Noch mehr Gründe für den Strukturierten Dialog?

Mit einem Klick auf eine Zeile öffnet sich die zum Satz zugehörige Beschreibung.

Strukturierter Dialog schafft Verständnis

Aufgrund der Tatsache, dass politische Prozesse für junge Menschen nachvollziehbar werden, kommt es zu einer Förderung von Politikverständnis und – idealerweise – zu einem Abbau von Politikverdrossenheit. Jedenfalls entwickeln die teilnehmenden Personen mehr Verständnis für Verwaltungsabläufe und Entstehung von Politiken. Für die Ebene der Politik und Verwaltung gewährleistet der Strukturierte Dialog gleichzeitig die Herstellung eines Realitätsbezugs (Wie kommt etwas an? Was denken junge Menschen darüber? Was denken andere relevante Anspruchsgruppen darüber?). Der Strukturierte Dialog trägt somit dazu bei, das Verständnis zwischen Politik und Verwaltung, sowie Betroffenen und Beteiligten zu stärken; macht Werte und Werthaltungen der Beteiligten sichtbar und ihre Interessen und Bedürfnisse transparent.

Strukturierter Dialog verdeutlicht Zusammenhänge über Grenzen hinweg

Durch die Auseinandersetzung mit Fragestellungen, die europaweit diskutiert werden, entwickelt sich das im vorigen Absatz diskutierte Verständnis auch über Landesgrenzen hinaus. Politische Prozesse auf europäischer Ebene rücken somit ins Bewusstsein der Beteiligten, punktuell kommt es auch zu einem konkreten persönlichen Austausch zwischen jungen Menschen europäischer Länder (zum Beispiel im Rahmen der Europäischen Jugendkonferenzen).

Strukturierter Dialog schafft Wissen und Erkenntnisse

Die Herangehensweise im Projekt gewährleistet einen breiten Zugang zur Meinungsbildung, insgesamt kommt es zu einer Erhellung über Situation und Lebenslage der beteiligten Jugendlichen. Deren Sorgen, Bedürfnisse und Wünsche können transparent gemacht werden. Hierbei können auch innovative und unkonventionelle Zugänge entstehen, weil Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet werden. Die Erkenntnisse des Strukturierten Dialogs können nicht nur bei der Entwicklung von Politiken, Plänen, Programmen oder Rechtsakten Eingang finden, sondern auch die Konzeption der Informations- und Serviceangebote von Jugendarbeit oder die Positionen der Interessenvertretungen beeinflussen (wissensbasierte Jugendpolitik).

Strukturierter Dialog eröffnet Möglichkeiten und ist Motor für Entwicklung

Die Umsetzung des Strukturierten Dialogs in Österreich schafft für alle interessierten Einzelpersonen und Institutionen eine langfristige Beteiligungsmöglichkeit an politischen Prozessen. Gerade junge Menschen werden oft weniger gehört und ernst genommen. Die Möglichkeit zum Meinungsaustausch weckt das Interesse an Teilhabe und fördert eine lebensnahe Demokratie. Durch den Strukturierten Dialog kann es – unter Einhaltung wichtiger Prinzipien – nicht nur zu einer theoretischen Diskussion des Themas Empowerment, sondern zur tatsächlichen Ermächtigung junger Menschen kommen.

Strukturierter Dialog öffnet neue Wege

Im Sinne einer Jugendpolitik als Querschnittsmaterie öffnet der Strukturierte Dialog neue Informations- und Kommunikationskanäle. Jugendrelevante Inhalte werden über Ebenen und Systeme hinweg diskutiert und es kommt zu einem verbesserten Informationsfluss.

Strukturierter Dialog schafft Netzwerke und Synergien

Strukturierter Dialog verbessert die jugendpolitische Vernetzung über Systeme und Ebenen hinweg. Dadurch wird relevantes Know- How ausgetauscht, mögliche Synergieeffekte sichtbar und neue Kooperationen können entstehen.

Strukturierter Dialog stärkt die Rolle der Jugendarbeit

Jugendarbeit ist in Österreich eine wichtige Partnerin von Jugendpolitik. Einerseits als Ort der Umsetzung jugendpolitischer Zielsetzungen, andererseits als Vermittlerin von Interessen junger Menschen an die Politik. Der Strukturierte Dialog kann dazu beitragen, Jugendarbeit in ihrer Vielfalt und Komplexität darzustellen und auch für andere Politikbereiche als vollwertige Partnerin zu etablieren.

Strukturierter Dialog schafft bessere Lösungen und höhere Akzeptanz

Wirkungsanspruch des Strukturierten Dialogs ist, die Qualität von Entscheidungen zu erhöhen. Durch die Beeinflussung jugendrelevanter Entscheidungsprozesse durch Betroffene kommt es zu einer breiteren Diskussion und in Folge zu – idealerweise – besseren Lösungen sowie – ebenfalls idealerweise – auch zu einer höheren Akzeptanz für gefundene Lösungen.