Über den

Dialog

Was?

In der Jugendpolitik sollen junge Menschen mitreden können. Dazu müssen Verantwortliche der Jugendpolitik mit Jugendlichen zusammenkommen und in Dialog treten. Der Strukturierte Dialog zeichnet sich dadurch aus, dass es einen vorgegebenen Ablauf dafür gibt, wie aus dem Dialog Ergebnisse mit konkreter Wirkung entstehen können.

Wie?

Zu Beginn des 18-monatigen Ablaufs wird ein EU-weites Schwerpunktthema vereinbart. In allen EU-Staaten tauschen sich Jugendliche und Verantwortliche der Jugendpolitik darüber aus und machen Vorschläge, wie das Thema vorangebracht werden soll. Diese Vorschläge können in der Gemeinde, im Bundesland, in Österreich oder in der ganzen EU eine Veränderung bewirken.

–> Ablauf der 18-monatigen Arbeitsphasen

Warum?

  • Weil es Zeit für Strukturen ist, in denen Anliegen, Wünsche und Ideen junger Menschen Gehör finden.
  • Weil Jugendbeteiligung einen Mehrwert für alle Beteiligten bringt.
  • Weil Europa wir alle sind und nicht nur „die in Brüssel“.

Deshalb arbeiten wir an einer neuen Beteiligungskultur.

Wer?

Am Strukturierten Dialog arbeiten all jene Institutionen mit, die die Jugendpolitik in der EU – und damit auch in Österreich – mitgestalten wollen. Die VertreterInnen dieser Institutionen treffen sich regelmäßig in der Nationalen Arbeitsgruppe.

Kontakt

Der Strukturierte Dialog in Österreich wird von der Koordinierungsstelle im Büro der Bundesjugendvertretung koordiniert. In allen Landesjugendreferaten sowie im Bundesministerium für Familien und Jugend gibt ebenfalls AnsprechpartnerInnen für den Strukturierten Dialog. Zur Beratung für eigene Dialogprojekte kannst du dich an die Regionalstellen der Jugendinfos wenden.